
Amphoren, Rooftop Bars und Street Art. In der hippen Stadt Athen trifft Neu auf Alt. Ob kunstvolle Graffitis, ein Craft Beer auf einer Rooftop-Bar oder antike Bauwerke – Ein City Trip in Griechenlands Hauptstadt hat ein sehr breites Spektrum zu bieten.
Highlights
Akropolis – Akropolis Museum – Psirri
- Orte/Sehenswürdigkeiten
Kulinarik

Typisch griechisch – Zu gegrilltem Fleisch und Fisch werden die Beilagen zusätzlich bestellt. Die gesamte Bestellung kommt meist zusammen auf den Tisch und die Portionen sind reichlich! Da die Preise abseits der Touristenmeile sehr human sind, wird man dazu verleitet sämtliche Köstlichkeiten auszuprobieren. Da kann es am Tisch schon etwas eng werden – aber es lohnt sich 🙂

Gyros – Ein nach traditioneller griechischer Art gewürztes, geschnetzeltes Schweinefleisch vom vertikalen Drehgrill. Gyros wird als einfaches schnelles Gericht nur in Imbissen zubereitet, wo es mit Pita serviert wird.
Tipp: Athen bietet neben der typisch griechischer Kost auch internationale Küche. Achtet bei der Wahl des Restaurants aber auf authentische Küche abseits der Touristen Hotspots. Ein Trinkgeld von bis zu 10% wird gerne gesehen.
Die Restaurants Karamanlidika und Tis theatrou to steki können wir guten Gewissens empfehlen! Authentisch, freundlich und keineswegs eine Tourist Trap.
Anreise und Planung
Wir sind von Wien direkt zum Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos geflogen. Plant für die Fahrt vom Flughafen in das Stadtzentrum (U-Bahn Station Monastiraki) eine gute Stunde ein, immerhin müssen um die 20km zurückgelegt werden. Eine gute Übersicht über die wichtigsten Orte Athens gibt der Reiseführer City Trip Athen von Reise Know How.
Unterkunft und Fortbewegung
Nachdem sich die Sehenswürdigkeiten in Athen sehr gut zu Fuß erkunden lassen, empfehlen wir Euch eine zentrale Unterkunft zu wählen. Wir haben uns für ein Hotel in Psirri entschieden. In dieser Lage kommt ihr einerseits innerhalb weniger Minuten zum Monastiraki Platz, andererseits lassen sich von Psirri aus die meisten Sehenswürdigkeiten in rund 20 Minuten fußläufig erreichen.
What to do in Athen
Akropolis
Bei der Akropolis handelt es sich nicht um den „Parthenon“ Tempel auf dem Akropolis Hügel. Die Akropolis war einst ein religiöses Zentrum welches neben dem Parthenon noch unter anderem aus dem „Athena Tempel“, den „Propyläen“ und dem „Erechtheion“ besteht. Der Eintritt in die Akropolis beinhaltet neben den Bauwerken am Akropolis Hügel noch die Besichtigung des „Dionysos Theater“ sowie das „Odeion des Heodes Atticus“. Für den Besuch der Akropolis solltet ihr mindestens 2 Stunden planen, natürlich stark abhängig davon wie sehr Ihr an der antiken Geschichte interessiert seid.
Tipp: Das Kombiticket zu ca. 30€ verschafft Euch Zutritt zu den wichtigsten archäologischen Stätten. Es ist bei der Akropolis und den Attraktionen Agora, Hadrians-Bibliothek, Keramikos, röm. Agora und Olympieion erhältlich und umfasst ebendiese Stätten. Achtung: Der Eintritt in das Akropolis Museum ist im Kombiticket nicht inkludiert!






Akropolis Museum
Das architektonisch beeindruckende Akropolis Museum umfasst mehrere Stockwerke und versorgt Euch mit zahlreichen Hintergrundinformationen rund um die bekannte antike Stätte. Es ist chronologisch sortiert und stellt verschiedenstes zu Schau: Unter anderem sind im Museum „Bruchstücke“ von Bauwerken der Akropolis sowie weitere Utensilien die im Rahmen von Ausgrabungen gefunden wurden ausgestellt. Neben Amphoren bekommt Ihr hier auch Werkzeuge, Münzen und weitere tausende Jahre alte Artefakte zu sehen. Für das Akropolis Museum solltet ihr 2-3 Stunden einplanen – Im Eingangsbereiche gibt es eine Garderobe bei der Ihr Eure Habseligkeiten abgeben könnt (Rucksäcke sind im Museum verboten).
Psirri
Nordwestlich des Zentrums findet Ihr mit Psirri den wohl hippsten Stadtteil Athens. Die engen Gassen mit ihren üppig dekorierten Bars sowie kunstvollen Graffitis laden zum schlendern ein. Neben zahlreichen Restaurants gibt es hier auch viele Rooftop Bars. Informiert Euch am besten Online über die vorhandenen Rooftop Bars.






Agora
Die griechische Agora im Westen von Athen war für uns ein Ruhepol zum hektischen Treiben in der Plaka. Sie gibt einen guten Einblick wie Athen in der Antike ausgesehen haben könnte. Wie bei der Akropolis gibt es bei der Agora gleich mehrere Bauwerke zu bewundern. Während sich bei der Akropolis alles im Freien befindet, gibt es in der Attalos-Stoa auch noch ein kleines Museum welches Einblick in die Vergangenheit der griechischen Kultur gibt. Neben Amphoren könnt Ihr hier auch diverse Handwerkzeuge und Küchenutensilien des alten Griechenlands bewundern.






Plaka
Plaka ist die Altstadt von Athen und bildet zugleich den touristischen Hotspot. Hier drängen sich dicht an dicht Souvenirshops und Touristen. Für einen Spaziergang durch die netten Gassen ok, aber uns war es zu touristisch.




Anafiotika
Hiebei handelt es sich um ein kleines Stadtviertel zwischen der Akropolis und Plaka. Die bunten Fensterläden sowie die weißen Fassaden erinnern ein wenig an das Erscheinungsbild von Santorin.





Lykabettus Hügel
Bei unserer Recherche sind wir auf mehrere Empfehlungen gestoßen auf den Lykabettus Hügel zu wandern, um dann die wundervolle Aussicht auf Athen zu genießen. Tatsächlich haben wir den Weg zum und auf den Hügel spannender empfunden als die Aussicht selbst: Nicht zuletzt wegen den zahlreichen Touristen die sich auf engem Raum an der Spitze des Hügels zusammenfinden.




Fazit
Wir waren von Athen sehr positiv überrascht – Uns haben vor allem die vielen Gesichter der Stadt fasziniert. Ob Antik oder Modern, die Stadtviertel von Griechenlands Hauptstadt erscheinen in verschiedenen Gewändern und haben für jeden etwas zu bieten. Drei Nächte waren aus unserer Sicht genau richtig um die Stadt kennen zulernen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Solltet Ihr eine weitere Nacht anhängen wollen, empfiehlt es sich zum Beispiel einen Tag in der Hafenstadt Piräus einzuplanen. Eine zentrale Unterkunft, beispielsweise fußläufig zum Monastiraki Platz, ist aus unserer Sicht absolut empfehlenswert.